Mikroplastik

  • Top 10 Plastik-FlüsseForscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung Leipzig und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf haben in einer Studie die Verschmutzung von weltweit 1350 Flüssen untersucht. Dabei haben sie herausgefunden, dass nur 10 Flüsse ca. 88-95% des Mülls über Flüsse in die Ozeane transportieren. (1)

  • Caretta caretta 060417w2Forscher der University of Exeter and Plymouth Marine Laboratory haben gemeinsam mit den Greenpeace Research Laboratories in 102 Meeresschildkröten des Atlantischen Ozeans, Pazifischen Ozeans und des Mittelmeeres nach Mikroplastik gesucht.

    In allen Meeresschildkröten wurde Mikroplastik gefunden. Am meisten verbreitet waren Kunststofffasern, die zum Beispiel von Bekleidung, Zigarettenfiltern oder Fischernetzen stammen können.

  • Eisbergsalat in FolieIn der Küche fällt am meisten Verpackungsmüll im Haushalt durch die Lebensmittel an. Der Handel flippt bei Industrieverpackungen für Obst und Gemüse geradezu aus.

    Ich habe mir mal alles mit Kunststoff angesehen und eine ziemlich lange Liste erhalten.

    Meine Küche ist dadurch charakterisiert, dass ich sehr viel selber Koche und Backe. Daher schlagen jegliche Müllquellen bei Obst und Gemüse sofort bei mir durch.

  • Auf europäische Äcker gelangt möglicherweise genau so viel Mikroplastik, wie weltweit in den Ozeanen schwimmt. Zu dieser Schätzung kam ein Forscherteam um Luca Nizzetto vomNorwegian Institute for Water Research in Oslo. (1)

  • CodeCheck AppDie CodeCheck App ist meine Lieblings-App beim Kauf von Kosmetik und Lebensmitteln.

    Direkt über den Barcode auf dem Produkt prüft CodeCheck über das Internet, ob im Produkt bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten sind.

  • App COSMILE Screeshot WebsiteDie App COSMILE der health&media GmbH hat den Anspruch, direkt im Geschäft über den Scan des Barcodes eines Produktes dem Verbraucher Informationen zu den Inhaltsstoffen anzuzeigen. Hierzu zählen auch Hinweise zu allergenen Stoffen. Darüber hinaus möchte die App seriöses Hintergrundwissen vermitteln. Die health&media GmbH betreibt auch die Website haut.de.

  • BUND-EinkaufsratgeberIm Beitrag Wie erkennt man Kunststoff in Kosmetika? steht, wie man Produkte vor dem Kauf auf Mikroplastik prüfen kann. Ohne Kenntnis der speziellen Bezeichnungen - und davon gibt es über hundert Varianten - oder einer App ist das nämlich schwer oder unmöglich.

    Beim Erkennen dieser Stoffe hilft die CodeCheck App. Mit ihr kann man direkt im Laden die Produkte auf bedenkliche Inhaltsstoffe prüfen. Und damit kann man als Verbraucher dann auch auf den Kauf verzichten.

  • Microplastics in sedimentsWie so oft im Leben kann man unter einem Begriff verschiedene Dinge verstehen. Tatsächlich gibt es bis heute unterschiedliche Auslegungen, je nach Interessenslage von Verbraucherschutzverbände, Industrie, Naturschützern, Politikern usw. Das wird bei der Verwendung des Begriffes oft nicht differenziert. Erst bei genaueren Stellungnahmen wird klar, was genau wer unter dem Begriff jeweils versteht. Grund genug, sich die gegenwärtige Definition einmal anzusehen.

  • Aufnahmen von der PlastikinselDie kleine unbewohnte Insel Lisla Lyngøyne in Norwegen ist großflächig mit Plasikmüll verschmutzt. Wissenschaftler und Umweltschützer waren schockiert, als die Zustände entdeckt wurden.

    Der Norwegischer Naturschützer Kenneth Bruvik war zusammen mit der ZDF-Sendung Logo! auf der Insel und hat den Reportern das Ausmaß gezeigt (1).

  • Der "BFC - Bonus for Cleaning" ist eine Initiative gegen Müll in der Natur. Die Initiative wurde vor mehreren Jahren auf opencaching.de ins Leben gerufen.

    Opencaching.de ist eine im Jahr 2005 gegründete Geocaching-Plattform und gehört heute zu den größten weltweit. Die Plattform wird nicht-kommerziell und spendenbasiert von einem Team aus Freiwilligen betrieben. Es gibt keine Gebühren für Nutzer-Zugänge oder Dienste.

    Ich habe die Plattform einige Monate aktiv bei der Arbeit unterstützt und hatte selber viele Geocaches. Mehr Informationen, wie Geocaching funktioniert, findet Ihr auf der Seite Geocaching.

    Für alle BFC-Bonus for Cleaning Geocaches gelten folgende Grundregeln:

    • Der Zweck ist der Natur- bzw. Umweltschutz durch Säuberung von Naturflächen vom Müll.
    • Das Listing befindet sich ausschließlich auf opencaching.de. (OC-only)
    • Die Geocaches sind - da virtuell - für jeden Opencaching Nutzer machbar.
    • Man benötigt eigentlich nur den eigenen Müllbeutel, den man für Proviant sowieso mitführt.
    • Keiner der Geocaches verursacht selber Müll in der Natur, weil es keinen Behälter gibt.
    • Alle BFC-Caches sind nicht-kommerziell. Man muss unterwegs auch keinen Eintritt zahlen o.ä.
    • Das Loggen des Caches ist kostenfrei auf opencaching.de möglich.
    • Die Naturbereiche sind frei zugänglich für Wanderer und Radfahrer bzw. waren es zum Zeitpunkt meiner Wanderung/Radtour.
    • Viele Wanderungen und Radtouren sind auch mit Kindern unterschiedlichen Alters machbar, jedoch ist das in den Beschreibungen nicht extra ausgewiesen.
    • Einige Naturbereiche habe ich selber besucht und es gibt dazu auf dieser Website Wanderrouten bzw. Radtourrouten als GPX-Datei zum Download.

     

  • Plastikmüll Bei meinen Recherchen zum Bio-Kunststoff bin ich darauf gestoßen, dass das Wort "Bio" in diesem Zusammenhang verschiedene Bedeutungen hat. BIO kann dafür stehen, dass die Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kartoffeln oder Mais bestehen. BIO kann aber auch bedeuten, dass Kunststoffe biologisch abbaubar sind. Das eine bedingt aber nicht das andere. Und biologisch abbaubar bedeutet praktisch heutzutage meist (noch?) nicht kompostierbar. Ich wollte es etwas genauer wissen und habe weiter recherchiert.

  • Untersuchungen zur Auswirkung von Mikroplastik auf Böden sind relativ neu. Die Forschung zum Einfluss auf Wasser und Ozeane hat gut 10 Jahre Vorsprung. Der Pflanzenökologe Prof. Dr. Matthias Rillig von der Freien Universität Berlin hat 2012 als einer der ersten eine Studie zu Mikroplastik in Böden durchgeführt. (1), (4)

  • So, nun Butter bei die Fische. cool Was lässt sich machen? Wo kann ich Plastikmüllquellen komplett ausschalten oder verkleinern?

    Manchmal hilft die Frage: Wie war das früher bei den Großeltern? Oft findet man dann leichter plastikfreie Alternativen.

  • Kunststoff-WasserkocherDie ARD-Sendung Markt hat Wasserkocher im Labor untersuchen lassen. Man wollte herausfinden, ob die Wasserkocher an das Wasser beim Kochen Mikroplastik abgeben.

    Die Wasserkocher wurden zunächst gemäß Bedienungsanleitung ausgekocht, also quasi zur Erstinbetriebnahme gereinigt. Anschließend wurden mehrere Proben destilliertes Wasser gekocht und untersucht.

  • Zutatenliste PeelinggelDie meisten Verbraucher können die Liste der Inhaltsstoffe von Kosmetika nicht einmal vorlesen. Eher bricht man sich die Zunge. Aber selbst wenn, versteht man die Inhaltsstoffe in der Regel nicht. Man muss das Fachchinesisch zunächst übersetzen. Und wenn man die Übersetzung hat, weiß man immer noch nicht, was der Inhaltsstoff bewirkt. Genauso sind auch die Mikroplastik-Sorten verschlüsselt. Sie können zum Beispiel in Peelings und Zahnpasta enthalten.

  • Female Daphnia longispina carrying a resting egg ("ephippium")(Bild von Dieter Ebert, Basel, Switzerland [CC BY-SA 4.0], vom Wikimedia Commons)
    Stellt Euch mal vor, Ihr würdet Griesbrei essen, aber nur 10% davon ist echter Gries, der Rest ist Plastik. Noch Appetit?

    Ich habe den Eintrag in unsere Nahrungskette mal etwas recherchiert und geschaut, ob und wie Mikroplastik auf unserem Teller landen kann. yell

  • Water currentsWoher kommen eigentlich die gigantischen Plastikmengen in den Meeren? Und warum sammeln sie sich in bestimmten Regionen?

    Was passiert mit dem Plastikmüll im Wasser?

    Ein grober Blick auf die Zusammenhänge.

  • Kunststoffschnur im Wald Schon zum dritten Mal habe ich im Wald faserige Kunststoffschnur auf dem Waldweg gefunden. Beim ersten Mal wäre daran fast ein Kernbeißer gestorben.