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Insektenhotel Beim Wandern habe ich immer wieder recht große Insektenhotels gesehen. Manchmal wurden die von Schulklassen gebaut, manchmal fanden sie sich an Waldlehrpfaden, manchmal mitten im Dorf.

Eigentlich geht der Bau eines solchen Hotels recht einfach, ich habe es aber noch nie probiert. Zeit, sich einmal als "Architekt" zu betätigen. cool

Viele Wildbienen und Wespenarten (nicht die nervigen vom Kuchenteller) leben in Holzlöchern. Das können Käferfraßgänge oder auch hohle Äste bzw. Stengel sein. Manche Arten können auch selber Gänge bohren.

Solche Minihöhlen in Form von verschieden langen Löchern oder Hülsen kann man auch künstlich herstellen und als Nisthilfen aufstellen. Dabei muss man die "Dicke" der Insekten beachten, sonst passen die da gar nicht rein. wink Im Handel wird eine Vielzahl an Insektenhotels *) angeboten. Man kann sie aber auch selber bauen.

Man kann Baumscheiben aus Hartholz mit 20 cm Tiefe nehmen. In das Holz bohrt man Löcher mit 2-10 mm Durchmesser. Die Bohrungen sollten ca. 15 cm tief sein. Die Löcher sollten auch einige Zentimeter Abstand haben und nicht zu eng gesetzt sein. Die meisten Arten benötigen Gänge mit 3-6 mm Durchmesser. Die Gänge dürfen am anderen Ende vom Holz nicht wieder herauskommen. Also keine Durchgangsbohrungen! Die Bohrungen sollten nicht durch Risse gehen. Durch Risse können Feinde der Insekten in die Bruthöhle eindringen. Scharfe Kanten am Eingang der Bohrung sollte man glätten. Insekten könnten sich sonst beim Hineinkriechen am Flügel verletzen.

Ebenso kann man auch Schilfrohr in Stücke schneiden und mit Gummis (z.B. die vom Suppengrün wiederverwenden) bündeln und übereinander stapeln.

Auch geschichtete dünne Äste oder Borke sind eine Möglichkeit, Nistspalten zu schaffen. Hier muss man darauf achten, dass der Wind die Holzstücke nicht wegblasen kann. Für Borkenstücke kann man zum Beispiel aus Kaninchengitter und einem Holzrahmen einen Behälter bauen (siehe Bild oben). Im Prinzip schraubt man nur 4 Bretter zu einem Quader zusammen. Dann wird eine Öffnung mit Gitter verschlossen. Anschließend stapelt man die Borke hinein und verschließt die zweite Öffnung auch mit einem Gitter. Die Insekten kommen problemlos durch das Gitter. Die Borke ist gut befestigt.

Beim Aufstellen des Hotels müssen alle Bohrungen waagerecht angeordnet sein und nach Süden zeigen. Das gleiche gilt für die Lücken zwischen Ästen oder für Schilfrohr.

 

Baumaterial für das Insektenhotel
Baumaterial für das Insektenhotel
Bohrungen 6, 8 und 10 mm im Holz
Bohrungen 6, 8 und 10 mm im Holz
Schilf mit günstigen Öffnungen nach vorn sortieren
Schilf mit günstigen Öffnungen nach vorn sortieren
Schilf auf einer Stirnseite aufstoßen und bündeln
Schilf auf einer Stirnseite aufstoßen und bündeln

 

Fertig. Zur Montage wurde das Dach abgeschraubt.
Fertig. Zur "Montage" wurde das Dach abgeschraubt.

 

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