Haushaltsmittel

Im Rahmen der Müllvermeidung und Plastikfreiheit möchte ich bei Haushaltsmitteln möglichst alles vermeiden, das etwas mit

  • Kunststoffverpackungen
  • agressiven Chemikalien
  • chemischen Duftstoffen

zu tun hat. In dieser Rubrik findet ihr meine Erfahrungsberichte.

 

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ScheuermilchScheuermilch bzw. Scheuerpulver ist das übliche Haushaltsmittel bei angebrannen Töpfen oder Pfannen - abgesehen von langem Einweichen. Hier kommt das normale Spülmittel nicht weiter.

Scheuermilch bekomme ich in meinem Umfeld nicht als Nachfüllpack und sie wird wie viele Reinigungsmittel in Kunststoffflaschen verkauft. Damit habe ich dann wieder das Müllproblem, das ich vermeiden will.

Inzwischen sind meine Vorräte aufgebraucht und ich brauche eine Alternative. Wie bisher probiere ich auch hier eine DIY-Variante aus. Diverse Grundzutaten habe ich inzwischen, nachdem ich seit 2 Monaten Waschpulver aus Natron, Waschsoda und Kernseife selbst herstelle.

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DIY-WaschmittelDie Geschäfte stehen voll mit Waschmitteln, teilweise in Monsterpackungen, die mega oder ultra oder super oder strahlen sauber machen. Fakt ist doch aber, dass in den meisten Haushalten die Wäsche einmal getragen wird, dann durchgeschwitzt ist und im Wäschekorb landet. Aber richtig schmutzig ist sie nicht. Nur z.B. Arbeitsbekleidung oder Kinderbekleidung können mal richtig dreckig sein. Dann aber sind eher die Flecken von Speisen oder von Gras das Problem und nicht Erde oder Sand. Also müsste für die meisten Fälle auch ein einfaches Waschmittel reichen. Unsere Ururgroßeltern hatten ja auch nicht den kunterbunten Chemiecocktail der Neuzeit zur Auswahl. Und moderne Waschmittel gibt es eigentlich noch nicht einmal 100 Jahre, Maschinenwaschmittel eigentlich erst seit ca. 60 Jahren.

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Wasserhahn entkalktMit Zitronensäure kann man Armaturen ebenso gut entkalken wie mit Essig.

Wenn es allerdings keine abnehmbare Handbrause ist sondern z.B. ein Wasserhahn mit hartnäckigen Kalkablagerungen, muss man sich etwas einfallen lassen. Die Zitronensäure braucht Zeit zum Einwirken. Einfach Einsprühen mit einer Lösung und einwirken lassen bringt nicht viel, denn das Wasser trocknet zu schnell.

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Fruchtfliegenfalle Im Handel gibt es diverse Fiegenfallen zu kaufen, die dann auch wieder nur Müll verursachen. Fruchtfliegen kann man aber auch mit Hausmitteln beikommen.

Genau genommen sollte man natürlich Bio-Abfall gleich entsorgen oder Obst so langern, dass man Fruchtfliegen keinen Lebensraum bietet. Dann können die anderswo herumfliegen. wink

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DIY-Stäbchen-DiffuserEs gibt verschiedene Möglichkeiten, Räume zu "beduften". Mit Raumspray geht es nur für kurze Zeit. Ein Gefäß mit Docht oder Stäbchen (so genannte Stäbchen-Diffuser *)) zum Verdunsten einer Flüssigkeit verströmt länger Frische.

Auch Duftlampen sind eine Möglichkeit. Etliche Produkte sind dabei aus Kunststoff hergestellt und die Dochtverdunster haben mich noch nie überzeugt. Sie waren recht schnell ausgetrocknet.

Aber man kann sich helfen - mit viel weniger Müll und evtl. plastikfrei.

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GelbtafelWenn man Zimmerpflanzen in neue Erde eintopft, treten manchmal nach ein bis zwei Wochen kleine Fliegen an den Töpfen auf. Dabei handelt es sich meist um über die Erde eingeschleppte Trauerfliegen oder auch Trauermücken.

Gleiches kann passieren, wenn man dauerhaft stehendes Wasser im Übertopf hat bzw. die Erde immer zu feucht ist.