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Severn Cullis-Suzuki(Foto: Nick Wiebe [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)... aber das weiß kaum jemand. Die Kanadierin Severn Cullis-Suzuki sprach vor 27 Jahren als 12jährige auf dem UN-Umweltgipfel 1992 in Rio. Genau wie Greta sprach sie damals über die Umweltzerstörung und die Sorgen ihrer Generation. Das war eine Zeit, in der das Ozonloch noch ein Thema war.

Der UN-Umweltgipfel 1992 in Rio war der erste seiner Art. Damals waren 130 Staatsoberhäupter anwesend. Nachfolgend gab es die heute bekannten Klimakonferenzen. Auf der letzten Klimakonferenz in Kattowitz sprach Greta Thunberg.

In der damaligen Rede sagte Severn Cullis-Suzuki (eigene Übersetzung):

"Sie wissen nicht, wie man das Ozonloch repariert, wie man Lachse wieder in einem toten Fluss ansiedelt. Sie wissen nicht, wie man ausgestorbene Tiere zurückbringt, und sie können keinen Wald zurückbringen, wo heute Wüste ist. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie all das reparieren können, dann hören Sie bitte auf, es zu zerstören!"

Im Interview mit dem Geo-Magazin sagte Severn Cullis-Suzuki, dass Unternehmensinteressen heute noch dominanter seien als damals. Man hätten den Klimawandel in den 70er und den 80er-Jahren noch stoppen können. Die progressiven Kräfte hätten seit den 90er Jahren viel Boden verloren. Der Aufstieg des Kapitalismus habe uns von einem Konsum abhängig gemacht, der den Planeten auffräße.

Einen ganz großen Vorteil, den Greta heute hat und Severn damals nicht, ist die Vernetzung der Menschen über das Internet. Meiner Meinung nach hätte Servern damals schon wesentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen, wenn so viele Milliarden Menschen wie heute einen Internetzugang gehabt hätten.

 


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