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Wegkennzeichen MalerwegDer Malerweg ist wohl der berühmteste Wanderweg der Sächsischen Schweiz. Auf mehreren Tagesetappen wandert man ca. 112m auf herrlichen Wegen durch urige Schluchten, über Höhenwege, vorbei an bizarren Sandsteinfelsen, entlang an plätschernden Bächen und durch finsteren Wald. Auf den Etappen kann man tatsächlich abwechslungsreiche Natur genießen. Manche Etappen verlaufen eher durch Wald, andere eher durch Schluchten, wieder andere verlaufen auf einem Kammweg und bieten wunderbare Aussichten in die Ebene und zu benachbarten Steinen.

Aktuelle Informationen findet man auf der Website des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz. Ich habe die Etappenplanung des Tourismusverbandes an meine Bedürfnisse angepasst. Alle Etappen sind an den Anfangs- und Endpunkten mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Sehr hilfreich bei der Zeitplanung ist die Online-Fahrauskunft der VVO.

Alle meine Etappen sind unter Tour 272ff.: Wanderung Malerweg - Übersichtsseite zu finden.

Etappe 1 war auch in echt meine erste Etappe des Malerweges. Als Abbruchpunkt hatte ich Schmilka mit Nahverkehrsanbindung zur Wahl. Bis hierher waren es dreimal berauf und bergab. Aber da der Tag noch lang war und ich noch Puste hatte, bin ich doch bis Krippen gewandert. Die Wanderung glänzt durch Wald pur bis Schmilka und damit auch Schatten. Die Notrufpunkte unterwegs sind auf dem Track markiert.

Die Wanderung beginnt an der Bushaltestelle "Kirnitzschtal, Räumichtmühle". Man muss vorbei am Gasthof 100 m zurücklaufen. Dann findet man an der Straße links den ausgeschilderten Zugang zum Malerweg. Der Weg ist auf der gesamten Tour ausgezeichnet ausgeschildert. An jeder Gabelung oder Kreuzung stand ein Schild. Ich bin nur einmal falsch gelaufen und wurde von meinem Navi zurückgepfiffen. Die Wanderung stufe ich als schwer ein, weil sie nicht nur lang ist, sondern weil man 4 mal bergauf und dann wieder nach unten muss. Als Entschädigung gibt es natürlich Aussichtspunkte. Der erste ist das Große Pohlshorn. Hier ist der Blick grandios und reicht bis nach Saupsdorf im Norden. Dann geht es wieder den Berg hinunter zur Kirnitzschtalstraße und auf der anderen Seite wieder nach oben.

Eichhörnchen
Eichhörnchen
Kirnitzsch
Kirnitzsch

Eine gute Restmöglichkeit bietet sich am Teichsteinblick. Hinter dem Alten Zeughaus gibt es auf der Wiese 4 Liegebänke und einen Picknickplatz. Vom Alten Zeughaus sind es ca. 1,5h Weg zum Großen Winterberg. Die nächste "Stein"-Aussicht ist der Goldsteinaussicht. Der Goldstein ist nicht gegenüber sondern direkt links. Man ist vorher daran vorbei gelaufen. Ca. 1,5 km nach der Aussicht kommt man an eine Wegkreuzung. Hier folgt man dem Wegweiser "Großen Winterberg 30 min" und biegt auf den Fremdenweg.

Teichsteinblick am Alten Zeughaus
Teichsteinblick am Alten Zeughaus
Goldsteinausssicht
Goldsteinausssicht

Nun hat man den dritten Anstieg vor sich. Als Belohnung sollte sich der Wanderer auf dem Winterberg ruhig ein Süppchen und den Beinen etwas Erhohlung gönnen. Es gibt auch größere Mahlzeiten, aber ich kann von üppigem Geschlemme mit vollem Magen bei dieser Tour nur abraten. Lieber noch eine Apfelschorle. smile Anschließend kann man noch auf den Turm steigen. Für den Turm braucht man 1 EUR oder 2x50 Cent für das Drehkreuz. 

Hinweis: Elbsandsteingebirge: Bergwirtschaft & Herberge "Großer Winterberg" geschlossen

Das Platteau wird über die Winterbergstraße verlassen und nach ein paar 100 m biegt die Wanderung rechts in den steilen Bergsteig hinunter nach Schmilka. Mit der Fähre wird die Elbe überquert.

Elbfähre bei Schmilka
Elbfähre bei Schmilka
Bizarrer Fels
Bizarrer Fels

Hinweis: Kurkarten gelten evtl. auf der Fähre und man bekommt die Überfahrt gratis.

Anschließen geht es ebenso steil den Hang auf dem Aschersteig wieder nach oben. Man erreicht das Hochplatteau auf einem Feldweg. Gleich am Anfang hat man einen Schönen Blick auf Zirkelstein und Kaiserkrone. Diese beiden Felsen sind nicht direkt Bestandteil des Malerweges, liegen mit ihren Zugängen aber direkt am Weg. Für einen Aufstieg hätten Zeit und Kraft nicht mehr gereicht. Auf diesen Steinen war ich allerdings auch schon. Wer sie dennoch besuche möchte, sollte berücksichtigen, dass man mit weiteren zwei steilen Aufstiegen u.a. mit Leitern rechnen muss und gesamten Höhenmetern für diese Tour von über 1000. Gut 2 Stunden sollte man kalkulieren.

Bachstelze
Bachstelze
Zirkelstein
Zirkelstein

Das Hochplatteau nach dem Aufstieg von Schmilka bis zum Ende von Reinhardtsdorf ist sonnig. Die anderen Abschnitte der Tour verlaufen oft durch üppige Buchenwälder und sind schattig – bis auf die Aussichtspunkte natürlich. Man sollte sich vor Zecken schützen. Auf vielen schmalen Wegen besonders am Anfang berührt die Vegetation die Kleidung. Mit Mücken hatte ich diesmal keine Sorgen.

Hinweis: Wer an einem Montag wandert, sollte beachten, dass montags die meisten Geschäfte und Gaststätten auf der Route geschlossen haben. Nur auf dem Winterberg und in Schmilka gab es Verpflegung. Auch in Schöna und Reinhardtsdorf waren alle Bäcker, Imbisse, Gaststätten usw. geschlossen.

Hinweis: Am Ortsausgang von Schöna am Grundweg befindet sich links ein mit vielen Kunstwerken, Schildern, Arbeitsgeräten usw. gestaltetes Haus und während man fasziniert nach links gafft, steht recht hinter einem Busch an einer kleinen Brücke der Wegweiser hinter einem Busch. :-)

Hinweis: Die Aussicht Kanigstein oberhalb von Krippen bietet kaum bis keine Sicht (mehr).

In Krippen läuft man im Tal die Friedrich-Gottlob-Keller-Strasse (S 169) entlang. Nahverkehrsanschluss gibt es unten an der Elbe mit dem Zug, der Fähre und dem Bus.

 

Zuletzt gewandert: 12.06.2017
Länge: ca. 23 km
Wanderzeit: ca. 9 h mit Pausen
Typ: Streckenkurs
Routenverlauf: Bushaltestelle "Kirnitzschtal, Räumichtmühle", Großes Pohlshorn, Teichsteinblick, Goldsteinaussicht, Winterberg, Schmilka, Kaiserkrone, Zirkelstein, Schöna, Reinhardtsdorf, Krippen
Besondere Hinweise:
Warnung vor Mücken Warnung vor Sonne Warnung vor Zecken
Landschaft: Felslandschaft, grünlandgeprägte Kulturlandschaft, Waldlandschaft, Siedlungs- und Infrastrukturgebiet
Wegtypen: Landstraße (mit und ohne Gehweg)
Ortsstraße (mit und ohne Gehweg)
land- oder forstwirtschaftlicher Weg
Pfad
Wegbeschaffenheit: Asphalt, verdichteter Sand/Kies, Grasweg, wurzeldurchsetzter Waldweg

 

Kartenüberblick:

Karte für Tour 272: Wanderung Malerweg Etappe 1: Räumichtmühle-Krippen

Copyright: Contributors of OpenStreetMap (CC-BY-SA 2.0)


Profil der Route:

Profil für Tour 272: Wanderung Malerweg Etappe 1: Räumichtmühle-Krippen

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